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Unsere Eichenholz-Bretter werden bereits geölt ausgeliefert und sind sofort verwendbar. Wir empfehlen, unsere Küchenbretter regelmäßig mit einem Speiseöl oder mit unserem speziellen, lösemittelfreien und lebensmittelechten Holzöl zu pflegen. Damit werden Spannungen im Holz sowie Flecken und Verfärbungen vermieden.

Durch eine regelmäßige Pflege wird die Haltbarkeit und die Lebensdauer Deines Schneidebretts deutlich verlängert.

Dies sollte spätestens dann passieren, wenn das Küchenbrett im getrockneten Zustand an der Oberfläche erste, blasse Stellen zeigt.

Die Oberfläche muss sauber und trocken sein. Reibe das Holzbrett zunächst auf einer Seite mit Küchenpapier oder einem Vlies ganzflächig und auch an den Kanten ein. Lass es dann ca. 30 Minuten in das Holz eindringen. Überstehendes Öl zu noch saugfähigen Stellen verreiben bzw. abnehmen. Anschließend mit einem Lappen oder Pad trocken polieren. Wichtig: Es darf keine Ölschicht auf der Holzfläche stehen bleiben.

Reinige Dein Eichenholz-Bretter niemals in der Spülmaschine! Die Hitze und die aggressiven Reinigungsmittel entfetten das Holz, greifen den Leim an und führen zu Verformungen. Das Küchenbrett sollte niemals im stehenden Wasser liegen. 

Verwende einen Schwamm, ein feuchtes Tuch oder eine Spülbürste, um das Brett unter lauwarmem Wasser zu reinigen. Wir empfehlen, stets Vorder- und Rückseite zu befeuchten, damit keine Spannungen im Holz entstehen. Wisch es dann sofort mit einem Trockentuch ab und stell es so hin, dass es von allen Seiten gut trocknen kann. 

Hartnäckige Flecken wie Farbstoffe aus Lebensmitteln oder Fettflecken lassen sich am einfachsten mit einem Schwamm oder durch Einreiben mit Speiseöl entfernen. Bei Bedarf die raue Seite eines Topfreinigers verwenden und ggf. etwas Spülmittel hinzugeben. Je nach Intensität der Verfärbung benötigst Du eventuell mehrere Reinigungsvorgänge.

Dagegen sind Flecken, die aus der Reaktion der Gerbsäure im Eichenholz mit Metall, Eisen oder ammoniakhaltigen Käsesorten herrühren, schwer zu korrigieren. Dies kann in der Regel nur durch Abschleifen der Holz-Oberfläche oder spezielle Reinigungsmittel erreicht werden.

Bei Schneideunterlagen für die Küche fällt eine Entscheidung zugunsten der umweltfreundlichen Alternative besonders leicht. Das natürliche Produkt ist, abgesehen von der Umweltbilanz, auch sonst die bessere Wahl.

Schneidebretter aus Eiche verfügen über einen besonders hohen Anteil an Gerbsäure (auch Tannine oder Gerbstoffe genannt), der dafür sorgt, dass die Oberfläche innerhalb kurzer Zeit nach dem Abspülen auf ganz natürliche Weise keimfrei wird.  

Diese antibakterielle Wirkung von Gerbstoffen ist ein entscheidendes Argument für den Einsatz von Holz-Schneidebrettern, wobei die Eiche über eine besonders hohe Gerbsäure-Konzentration verfügt.  

Im Gegenteil! Jeder Schnitt in ein Brett aus Eichenholz sorgt für ein Freisetzen weiterer keimtötender Tannine. 

Weit verbreitete Holzarten im Kücheneinsatz sind traditionell die Buche, seit einiger Zeit Bambus und seit jeher auch die Eiche. Während die europäische Eiche und Buchen reichlich in unseren heimischen Wäldern vorhanden sind, spricht für importierte Bambusprodukte aus Sicht vieler Käufer vor allem der niedrige Preis.

Wir haben uns bewusst für europäisches Eichenholz entschieden, weil es in allen wichtigen Aspekten wie Härte, Messerfreundlichkeit und Hygiene über sehr gute Eigenschaften verfügt. Hinzu kommen die kurzen Transportwege für eine bessere CO2-Bilanz.

Während andere Hölzer mit hohem Gerbsäureanteil wie Lärche und Kiefer weiche Hölzer sind, wodurch sie für den Einsatz als Schneidebrett absolut ungeeignet sind, bietet die feinporige Eiche neben ihren antibakteriellen Eigenschaften auch eine hohe Härte für eine lange Lebensdauer im Kücheneinsatz.

Ähnlich harte Hölzer wie die Buche enthalten dagegen weitaus weniger antibakterielle Substanzen, während Bambusbretter mit ihrem hohen Silikat-Anteil deutlich härter sind und damit Messerklingen schnell abstumpfen lassen.